Speckstein
Speckstein existiert in vielen verschiedenen Farben, u.a. weiss, gelblich, grün, grau, rötlich. Da Speckstein sehr weich ist, kann man es gut schneiden, schnitzen und feilen.
Speckstein wird auch Seifenstein (weil es sich fast wie Seife anfühlt) oder Steatit genannt. Für das bildhauerische Gestalten eignet sich am besten der weichere Stein aus dem südlicheren Erdgürtel, etwa aus China und Thailand, Australien und Afrika.
Zur Vorbereitung werden die Specksteinbrocken in passende Stücke zersägt. Entweder wird ein Rohstück zu dem gewünschten Objekt passend gesägt, oder man greift ein beliebiges Stück und lässt dann die Feile die Form finden.
Zuerst werden die Konturen mit den Raspeln vorgearbeitet. Dabei werden gleich am Anfang gewünschte Löcher (für Anhänger, Perlen o.Ä.) gebohrt, da hierbei das Stück oft zerspringt.
Mit verschiedenen Feilen (erst gröbere, später feine) wird dann die Kontur geglättet.. Mit Schnitzmessern, oder anderen Werkzeugen können jetzt auch Strukturen eingearbeitet werden.
Zum Abschluß wird die Oberfläche mit Sandpapier und/oder Schleifschwamm möglichst glatt geschliffen. Dabei wird der Staub mit Wasser weggeschwemmt. Nach dem Trocknen wird die Oberfläche ganz wenig eingeölt, dadurch kommt die Struktur des Specksteins besonders zur Geltung.
Unter geduldiger Anleitung lernen hier die Teilnehmer, was alles mit Speckstein möglich ist.
In kleinen Gruppen mit max 10 Kindern können hier Reliefs, Handschmeichler oder kleine Skulpturen hergestellt werden.
Hier gibt es Fotos
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